2. Der „Schulbeginn“-Effekt: Warum die Fallzahlen jetzt steigen
Der Zeitpunkt dieses Anstiegs ist kein Zufall. Daten aus den USA und der Türkei zeigen einen deutlichen Anstieg der COVID-19-Fälle bei Kleinkindern mit dem Ende des Sommers und der Wiedereröffnung von Schulen und Kindertagesstätten. Dies ist in den USA besonders in der Altersgruppe der 0- bis 4-Jährigen auffällig.
Dies hat zwar dazu geführt, dass mehr Familien medizinische Hilfe in Anspruch nehmen – die Besuche in Notaufnahmen in den USA stiegen im August um 15.2 % –, der Schweregrad der Erkrankungen bleibt jedoch insgesamt gering. Entscheidend ist, Die Krankenhaus- und Sterberaten haben keinen signifikanten Anstieg verzeichnet. Das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten bestätigt, dass die Virusaktivität zwar zunimmt, aber von einem sehr niedrigen Ausgangsniveau ausgeht und die Gesundheitssysteme nicht überlastet.
Da Kinder wieder engen Kontakt zueinander haben, ist es wichtig, über die spezifischen neuen Varianten Bescheid zu wissen, die derzeit im Umlauf sind.